Lustlos

Sex ist der größte Katalysator für Energien. Wenn wir uns mit anderen Menschen auf körperlicher Ebene verbinden, laden wir uns auf, verschmelzen und gehen wie neugeboren daraus hervor. Aber was ist, wenn ich mich lustlos fühle? Denn dann kann Sex auch zu einem bedrückenden Thema werden.

Gedanken der Lustlosigkeit

Wenn du dich lustlos fühlst, dann denkst du vielleicht:

  • Mein Partner macht mich einfach nicht an
  • Ich hab den ganzen Tag keine Sekunde für mich selbst. Und dann noch Sex?!
  • Jetzt haben wir schon XY Wochen keinen Sex mehr gehabt, da muss es sicher nicht ausgerechnet heute Abend sein
  • Ich bin müde!
  • Ich bin noch nicht wach genug für Sex. KAFFEE?!
  • Unser Sex ist eh langweilig
  • Wenigstens habe ich meine Ruhe
  • Hat er den Sex mit mir überhaupt verdient?
  • Oder: Setzte einen Gedanken ein, der dir in totaler Lustlosigkeit schon gekommen ist

Aber was jetzt?  

Deine lustvollen Themen finden

Es gibt eine kleine Wahrheit in Bezug auf unsere Lust, die wir vielleicht nicht immer hören wollen: Wir dürfen selbst in die Verantwortung gehen für unser Liebesleben. Niemand sonst ist für deine Lust verantwortlich.

Ich stelle mir meine Libido als hellblaues Feuer in meinem Unterleib vor. Wenn ich gerade durchs Leben hetze oder unliebsame Aufgaben zu erledigen habe, dann vegetiert die kleine Flamme schwach vor sich hin. Aber ich habe herausgefunden, wie ich sie hell aufflackern lassen kann. Ich fülle mein Leben mit Themen, die mich interessieren: Sexualität, Gesundheit, Schriftstellerei.

Was sind deine Themen, die dein inneres Feuer schüren? Schon mal drüber nachgedacht? Gönn dir jeden Tag davon! Höre Podcast nebenbei oder nimm dir auf andere Weise regelmäßig Zeit dafür. Es muss nicht lang sein, aber durchwebe deinen Tag mit deinen Themen! Kleine Inseln des Lustvollen sozusagen. Du wirst spüren, dass deine Flamme viel heller leuchtet und deine Energie auf ein Level setzt, wo du bereit bist, dich auch wieder an deine körperlichen und sexuellen Bedürfnisse zu erinnern.

Verantwortung für die eigene Lust übernehmen

Wenn du also lustvoller durch den Tag gehst, weil du deine Themen integriert hast, kannst du dich auch wieder um deine Libido kümmern. Nimm Gedanken an Sex in deinen Alltag auf, gib dir selbst den Raum dafür. Starte zum Beispiel damit, dass du dir überlegst, was deine Vorlieben sind. Welche Fantasien wühlen dich auf? Und dann umgib dich mit ihnen. Ich nutze zum Beispiel Pinterest sehr gerne dafür und lege mir Pinnwände zu verschiedenen sexuellen Praktiken und Richtungen an. Auch Podcasts kann ich wärmstens empfehlen. Warum nicht eine sexy Folge pro Tag hören, um dein inneres Feuer immer wieder liebevoll zu unterstützen?

Podcasts für mehr Sex-Gedanken in deinem Leben

Hier ein paar Podcasts, die ich selbst gerne höre:

Ach, komm!

Rein&Raus

Wissen weekly

Die flowgrade Show

Open your Spirit

Seelen Striptease

Sex am Küchentisch

Besser als Sex

Wie Frau liebt

No Shame!

Frauensache

sexOlogisch

Bücher, die Googlesuche, Gespräche mit Freundinnen – werde kreativ, wenn es um deine Fantasien geht und darum, wie du mit ihnen in Kontakt kommen kannst.

Bremsen ausräumen

Stress auf der Arbeit, Streit mit dem Partner, unerledigte Aufgaben. Es gibt so viele gute Gründe, um lustlos zu sein.

Aber Sex und körperliche Nähe ist etwas, was du um deinetwillen haben solltest.

Denken wir kurz an den Anfang: Sex ist der größte Katalysator für Energien und in meinem Blogartikel „Selbstbefriedigung“ findest du noch einige Gründe für regelmäßige Höhepunkte mehr. Also klammere diese Quelle unglaublicher Kraft nicht per se für dich aus, weil dein Leben stressig ist. Gerade weil das Leben stressig ist, darfst du Sex haben. Allein oder mit Partner.

Stell mal fest, was dich am meisten bremst und eliminiere die Faktoren, die dich lustlos machen:

  • Ist es der Haushalt? Dann geh ins Hotel
  • Sind es die Kinder? Warte, bis sie schlafen
  • Bist du sauer auf deinen Partner? Vergnüg dich erst mal allein

Was hält dich auf? Und hast du schon eine Lösungsidee dafür?

Feste Dates mit dir und deiner Libido

Probiere mal aus, ob du einen festen Plan brauchst, um dich auf Sex einzulassen. Vielleicht hilft es dir, wenn du Termine zwischen deiner Vulva und dir im Kalender einträgst. Oder du verabredest dich mit deinem Partner für einen bestimmten Tag. Gönnt euch regelmäßig einen Abend, wo es mal rausgeht aus dem Alltagstrott.

Bau dir das Konstrukt, das du brauchst, um wieder Platz für die Lust zu haben.

Gönn dir die Liebe!

Bis nächste Woche in der Hexenschmiede.

Deine Lara

P.S.: Viel Spaß bei deinen Libido-Dates und wenn du Lust hast, dann lies mal hier rein: In diesem Textausschnitt aus „Playing with Santa“ lässt die Protagonistin Lory sich auf ein Spiel mit dem besten Freund ihres Ehemannes ein. In Lorys Ehebett war schon lange nichts mehr los, aber die Anwesenheit eines Dritten könnte Wunder wirken:  

Ausschnitt aus „Playing with Santa“ (auch enthalten im neuen Sexy Snack Sammelband)

Schwungvoll schließe ich die Spülmaschine und fluche leise vor mich hin, weil ich den Spülmitteltab vergessen habe, da sehe ich Bewegung am Tor. Auf den ersten Blick erkenne ich Paddys massive Statur: Breite Schultern, schmale Hüfte und muskulöse Beine. Aber … trägt er etwa einen Hut?
 Ich lasse die Schürze an und renne zur Tür. 
»Ciao Bella«, sagt er mit seiner vibrierenden Bassstimme. 
Er hat tatsächlich einen Hut auf. Oder eher eine Mütze. Ich traue meinen Augen kaum, aber Paddy steht in einem Santa-Kostüm in der Tür. Nur ist es kein klassischer Weihnachtsmannlook, sondern eher vom Typ Sexy-Santa. Er hat ein Cape an, darunter nichts bis auf eine knappe, enge Boxershorts. Und sagen wir es so: Kapstadt hat ihn noch ansehnlicher gemacht …
»Da bist du ja.« Ich fliege ihm lachend um den Hals. »Ist dir nicht viel zu kalt?« 
Paddy lacht. »Der Uberfahrer hat zum Glück die Heizung ganz hochgedreht.«
»Komm rein«, sage ich schmunzelnd und registriere, dass Paddy seinen Arm auf meinen unteren Rücken legt und mich ins Haus schiebt.
Dean schaut sich ein Feiertagskonzert im TV an und hat die Ankunft seines besten Freundes noch nicht bemerkt. Oh, wie er sich freuen wird! 
Ich muss dem Geschirr noch schnell den Tab hinterherschmeißen, entschuldige mich und will in die Küche verschwinden, doch da sagt Paddy nur: »Nein, nein«, schnappt mich und wirft mich über seine Schulter. Mein verboten kurzes schwarzes Kleid rutscht samt weißer Schürze viel zu weit nach oben, doch meine Proteste perlen an Paddys Lachen ab. 
»Ey Mann«, ruft er, als wir zusammen im Wohnzimmer ankommen. 
Dean fährt zu uns herum und beginnt, breit zu lachen. »Hey, wo bist du gewesen?«
»Ich hab noch Geschenke ausgeteilt. Hier! Das ist deins.« Er hievt mich in die Höhe. »Hatte keine Zeit mehr, es einzupacken.« 
Mit diesen Worten wirft Paddy mich in Deans Arme. 
Mein Mann fängt mich auf und seine Hand verirrt sich kurz zwischen meine Beine. Ein elektrischer Schlag durchläuft mich. Ich starre Dean an und kann kaum fassen, dass zwei Sekunden mit Paddy ausreichen, um meinen Mann und mich zusammenzuschweißen. Aber dann verschwindet das Gefühl ebenso schnell, wie es aufgetaucht ist. Auch Dean lächelt nun mit einem Hauch von Traurigkeit, zieht die Hand unter mir hervor und legt seinen Arm um mich. 
In diesem Augenblick schmeißt sich Paddy in unseren Lesesessel und zieht im Fallen eine Flasche billigen Fusel hervor. 
»Party, Leute«, sagt er, öffnet den Schnaps und nimmt einen großen Schluck. Dann reicht er ihn an mich weiter und zwinkert mir zu. »Keine Ausreden, Babe. Heute wird der Billige verköstigt.«
Ich wappne mich gegen den furchtbaren Ansturm auf meine Geschmacksknospen und brauche ein bisschen, um den Shot herunterzuschlucken. Paddy lacht laut und Dean nimmt mir die Flasche ab, damit ich richtig husten kann. 
Mein Mann schafft es, seinen ersten Anteil würdevoller herunterzubringen und als die Flasche an seinen Freund zurückgeht, fragt er: »Hast du Hunger? Wir haben noch einiges vom Dinner übrig.« 
Doch Paddy winkt ab. »Ich bin zu nervös zum Essen. Ich hab da so eine Sache am Laufen. Wisst ihr, ich arbeite in der Shoppingmall in diesem exklusiven Dessousshop. Ich bin Sexy-Santa, falls ihr es nicht erkannt habt, und höre mir die geheimen Wünsche der Kundinnen an. Sie setzen sich auf meinen Schoß und stecken mir Kohle zu. Ihr könnt euch nicht vorstellen, was da schon in meinen Slip gewandert ist. Aber«, Paddy wirbelt die Arme in die Höhe, »um wen es eigentlich geht, ist meine Chefin. Oh, Mann, Leute. Sie ist so verdammt heiß. Wegen ihr habe ich diesen crazy Job überhaupt nur angenommen. Ich liebe sie. Ich vergöttere sie!« 
Ich schaue zu Dean und muss schmunzeln. Wenn Paddy erzählt, dann hört Dean gebannt zu. Ihm stehen dann ein kleines Stück die Lippen offen. Er erinnert mich dann noch mehr an einen Welpen. So süß mein Mann. 
Während Paddy uns von seiner heißen Chefin berichtet, beobachte ich die beiden Männer zunächst heimlich, doch mit leicht ansteigendem Alkoholpegel werden meine Blicke langanhaltender und schließlich ertappe ich mich beim Starren. Sie beide starre ich an. Meine Lieblinge. Dean ist mein Seelenmensch, mein Fels, mein Kompass. Und Paddy mein Lachen, meine Freude, meine Fantasie. 
Paddy erzählt uns im Detail, welch Katz-und-Maus-Spiel zwischen ihm und seiner Chefin Janet entfesselt wurde, und während unser Freund von seinem Begehren spricht, spüre ich in mir Unruhe aufsteigen. Wenn ich nicht gerade ein Drei-Gänge-Menü hinter mir hätte, würde ich sagen, ich bekomme Hunger, aber es ist nicht ganz vergleichbar. Es ist eher ein Tumult, der von meinem Magen aus auf meinen ganzen Leib übergreift. Ein bisschen wie frisch verliebt, schockiert und enthusiastisch in einen Hochleistungsmixer geworfen. 
Der Moment, in dem dieses Gefühl auf meinen Unterleib zugreift und meine Yoni zu pochen beginnt, öffnet mir die Augen. Meine Lust ist aus dem Winterschlaf erwacht und meldet sich wie ein grollender Bär zurück. 
Dean berührt meine Hand. Ich erschrecke ein bisschen, aber dann verschränke ich meine Finger mit seinen. Ich mag das Gefühl seiner großen Hände, die sich schützend um meine viel kleineren legen. Mein Mann strahlt Wärme aus und als ich mich an ihn schmiege, um mehr über Chefin Janet zu erfahren, steigt mir Deans Duft in die Nase. Das Meer, das Holz und der Moschus – ich erzittere innerlich und die Unruhe wächst sich zu einem Tosen aus.
Ich recke mich und küsse seine Wange. Er schaut zu mir herab, seine Augenbrauen sind leicht aufeinander zu gewandert, ganz so, als wäre er überrascht, von mir geküsst zu werden. Aber ja … Vielleicht ist es in Anbetracht der körperlichen Funkstille der letzten Monate auch wirklich eine Überraschung. Aber eine sehr willkommene, denn Dean neigt den Kopf und küsst mich auf die Stirn. Das mag ich sehr und in meiner Yoni zieht es sich angenehm zusammen. 
Paddy macht ein lautes Schluckgeräusch, stößt ein gedehntes »Ahhhh« aus und wischt sich den Mund ab. Der Schnaps ist leer und unser Freund starrt auf den Flaschenboden. 
»Wisst ihr, was hier steht?«, fragt er dann. 
Dean und ich schütteln die Köpfe. 
»Dreh mich«, antwortet er. »Hm, wir sollen Flaschendrehen spielen.« 
Paddy wischt die Zeitungen vom Wohnzimmertisch und pfeffert dabei eine Fernbedienung herunter. Aber das merkt er gar nicht, weil er so überzeugt von der Idee ist, nun zu spielen. Ich spüre, dass Dean mich anschaut. Ich fahre zu ihm herum und bin gespannt, was er über den Vorschlag denkt. Aber die Miene meines Mannes ist schwierig zu deuten. Ich zucke mit den Schultern. Ich habe nichts dagegen, mich auf Paddys Idee einzulassen. 
Dean beginnt, breit zu grinsen. Dann nickt er seinem Freund zu, der sofort die Flasche in Rotation versetzt. Erwartungsvoll starren wir auf den Wohnzimmertisch und während ich einen Flashback in die fünfte Klasse habe, als wir auf dem Schulhof so lange Flaschendrehen spielten, bis auch wirklich jeder Max Coldwell geküsst hat, hält die Öffnung und … ist auf mich gerichtet. 
Auf Paddys Lippen taucht ein teuflisches Grinsen auf und für einen Moment denke ich, er will, dass ich ihn küsse. Ich frage mich, ob das Spiel tatsächlich eine gute Idee war. Aber dann lehnt sich Paddy zurück und der Fokus löst sich von mir. 
Ich atme auf und sehe, wie das Licht nun auf seinen unbeschreiblichen Oberkörper fällt. Dieser wie gemeißelt wirkende Leib ist wunderschön definiert. Muskeln an den richtigen Stellen und in perfekter Masse. Sein Bauchnabel ist wohlgeformt und die gebräunte Haut sieht weich und einladend aus. 
Er nestelt am Bund seiner roten Shorts herum und sagt dann mit hochgezogenen Augenbrauen: »Ich muss euch was anvertrauen, Leute.« 
Innerlich bin ich angespannt. Ich weiß nicht, was jetzt kommen wird, und das macht mich verrückt. 
»Was denn?«, hakt Dean nach und ermuntert seinen Freund mit einem Nicken und Lächeln. »Raus damit.« 
»Ich wollte euch das schon lange sagen«, beginnt Paddy und fährt sich durch die schwarzen Haare. »Ich finde, ihr seid das tollste Paar, das ich kenne. So richtig ansprechend, wisst ihr. Ihr seid so liebevoll miteinander, wie ich es noch bei keinem anderen Paar gesehen habe. Wenn ihr euch anfasst, dann tut ihr es mit voller Aufmerksamkeit. Ihr schaut euch an, bevor ihr euch küsst. So tief und intensiv.« Paddy schüttelt den Kopf. »Hab ich noch nie zuvor gesehen. Und das macht ihr schon immer. Wisst ihr. Ich bin genau nach so etwas auf der Suche. Nach so etwas, wie ihr es habt. Ich will diese tiefe Liebe auch irgendwann spüren. Echt, wenn sich eure Lippen berühren, dann fließt so viel Energie …« 
Paddy schaut von Dean zu mir und von mir zu Dean. 
Wir selbst sind ganz erstarrt. Was Paddy wohl sagen würde, wenn er erführe, dass wir seit einiger Zeit mit einer Flaute im Bett klarkommen müssen? Das wäre für unseren Freund sicherlich ein Schock, denn er fährt mit seinem Lob fort, erklärt, wie klar die Energie zwischen uns fließe und er es liebe, in unserer Nähe zu sein, dass ihn das auflade und so weiter. 
Ich für meinen Teil hätte nie gedacht, dass Paddy so denkt. Klar, er ist gerne mit uns zusammen, aber dass er uns so betrachtet. Das ist wunderschön. Ich bin total gerührt. 
»Danke, Mann«, sagt Dean und sein Griff um meine Finger wird fester. So als wollte mein Mann mir Gewissheit geben, dass er noch da ist und es genauso sieht wie Paddy. Dass wir immer genug Verbundenheit haben werden, um alle Täler zu durchwandern. Zumindest empfinde ich es in diesem Augenblick so. 
Paddy klatscht in die Hände. »So, da dies nun raus ist. Lory, die Flasche will es so, verführe deinen Mann.« 
Meine Augen weiten sich. Diesmal schaue ich zwischen Paddy und Dean hin und her. Beim letzten Schwenker zu Dean legt sich in seinem Blick ein Schalter um. Wie eine Fessel bindet sein Blick mich plötzlich an ihn, ich fühle mich elektrisiert. Dieses Glänzen auf seinem Gesicht. Er will spielen. Er will auf Paddys Anregung eingehen. Er will, dass ich ihn küsse. Ihn verführe. 
Und was will ich? 
Ich finde es reizvoll, Dean zu küssen. Er ist ein guter Küsser, sehr gefühlvoll und im richtigen Moment hart und rau. Aber in den letzten Wochen haben wir uns nicht mehr mit der von Paddy angesprochenen Leidenschaft geküsst. Ich weiß nicht, ob ich es schaffe, die Mauern einzureißen, die ich um mich aufgebaut habe. Mein Herz schmerzt ein bisschen, weil ich so denke. Aber dann treffen sich Paddys und meine Blicke. Leichtigkeit strömt zu mir herüber, unser Freund hat so viel kindliche Energie in sich, dass ich auch Lust bekomme zu spielen. 
Die Flasche zeigt auf mich. Das Spiel will es so. Ich muss den küssen, den der Drehende aussucht. Ich knie mich auf die Couch, weil Dean so viel größer ist als ich. Und dann tue ich etwas Außergewöhnliches. Für einen Augenblick sehe ich Dean noch an, dann schließe ich die Augen und lecke ganz sanft und schnell über seinen Mund. Wie eine kleine Katze. 
Dean stöhnt auf und als wäre nur dieses erstickte Keuchen nötig gewesen, stürzt die Mauer um mein Herz ein. Meine Körpertemperatur steigt sprunghaft an, ich greife mir das Gesicht meines Mannes und liebkose und lecke und beknabbere ihn, als hätten wir niemals aufgehört, uns zu küssen. Es tut so gut: All der Schmerz und all die Düsternis bekommen Risse und werden von meiner aufbrandenden Lust weggespült. 
Neben meinem Hunger auf Verbindung stellt sich eine Gier auf Befriedigung ein. Ich will zusammen mit meinem Mann kommen. Am besten immer wieder. Wir haben so viel nachzuholen. Der Augenblick, in dem Dean mich zurückküsst, glitzert wild durch mein Blut. Alles Lebendige in mir kommt zum Vorschein, ich glühe und werde immer heißer. 
Dean richtet sich auf, zieht mich auf seinen Schoß. Ich spüre seine Latte an meinem Oberschenkel zucken und ehe ich darüber nachdenken kann, löse ich mich von ihm, rutsche zurück auf die Knie neben ihm, öffne seine Hose und hole mit geschickten Griffen seinen Schwanz hervor.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
Alle Kommentare ansehen
0
Was denkst du? Lass einen Kommentar da!x
()
x